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Offene Theaterwerkstatt für Menschen mit und ohne Behinderung
„Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondern das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt ist, denn nicht nur der Schauspieler, jeder kann Theater machen, nicht nur der Künstler kann Kunst machen - jeder Mensch ist ein Künstler.“ (Augusto Boal)
Die Arbeit:
Ziel
der Arbeit ist es, den TeilnehmerIinnen der Werkstatt den Freiraum zu
geben, um ihr ganz individuelles Theaterstück zu finden. Themen, die
die TeilnehmerIinnen beschäftigen, Wünsche und Sichtweisen werden hohe
Aufmerksamkeit geschenkt und im Zentrum der Arbeit stehen.
Erste Phase:
Behutsames
Einsteigen in eine neue Gruppe und in die Welt des Theaters. Entdecken
des eigenen Körpers als das Medium des Schauspielers, Arbeit mit
verschiedenen Emotionen, Raum- wahrnehmung, sensibel werden für die
Bedürfnisse der Anderen sowie Arbeit mit Rhytmus und Stimme.
Improvisationen.
Zweite Phase:
Arbeit an konkreten Themen
und Personnagen, Entscheidung für die Rolle, Interaktion mit anderen
Figuren, Entwicklung von Schauplätzen und Handlungssträngen.
Dritte Phase:
Konkretisierung:
Zusammenbau der Szenen, Arbeit an der Wiederholbarkeit des gefundenen
szenischen Materials, Fertigstellung einesTheaterstücks, 4 Aufführungen
der Produktion in Innsbruck und Hall in Tirol.
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